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	<title>Pax Aeterna</title>
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	<description>Politische Themen - unabhängig - unparteilich</description>
	<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:55:19 +0000</pubDate>
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		<title>Mail an Prof. Huber bzgl. einstufigem Finanzsystem</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pax Aeterna]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Datum:	26.01.2010
Betreff:	einstufiges Finanzsystem
Sehr geehrter Herr Professor Doktor Huber,
mein Name ist Mario Schieschnek, ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, genauer Wirtschaftsinformatik, im 3. Semester der TU Chemnitz und befasse mich seit Ende 2005 autodidaktisch mit unserem Geld- &#038; Bankensystem.
Nachdem mir der Vorschlag eines einstufigen Geldsystems, also einer 100% Mindestreservedeckung, bis noch vor 2 Wochen als notwendig zur Stabilisierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datum:	26.01.2010<br />
Betreff:	einstufiges Finanzsystem</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Professor Doktor Huber,</em></p>
<p>mein Name ist Mario Schieschnek, ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, genauer Wirtschaftsinformatik, im 3. Semester der TU Chemnitz und befasse mich seit Ende 2005 autodidaktisch mit unserem Geld- &#038; Bankensystem.</p>
<p>Nachdem mir der Vorschlag eines einstufigen Geldsystems, also einer 100% Mindestreservedeckung, bis noch vor 2 Wochen als notwendig zur Stabilisierung des gesamten Finanzsystems erschien, habe ich diese Auffassung anhand der historischen Entstehung von Geld und Zins nun revidiert und m&#246;chte Ihnen diese Erkenntnis keinesfalls vorenthalten.</p>
<p>Historisch ist Geld tats&#228;chlich aus der Leihe eines lebensnotwendigen Gutes entstanden - h&#246;chstwahrscheinlich handelte es sich dabei um Getreide, da es nicht nur als Nahrung, sondern gleichzeitig als Zwangsabgabe an die Regierung steuerschuldbefreiend war. Es ist aber f&#252;r den weiteren Verlauf vollkommen egal, um was es sich konkret gehandelt haben mag.</p>
<p>Wichtig ist nur, dass der Verleiher dieses Gutes ein Dokument &#252;ber eben diese Leihe verfasst hatte. Die dokumentierte Forderung war geboren - und damit das Geld.</p>
<p>Der Zins ist daraufhin durch die Diskontierung dieses Dokumentes entstanden, indem der vormalige Verleiher nicht bis zur F&#228;lligkeit der Forderung warten konnte, sondern - durch einen wohl ungl&#252;cklichen Umstand - vor F&#228;lligkeit einen Teil des ausgeliehenen Gutes ben&#246;tigte und das Dokument somit unter Nominalwert an einen Dritten, der jenes Gut ebenso &#252;ber hatte, ver&#228;u&#223;erte.</p>
<p>F&#252;r diesen Dritten stellte die Differenz zwischen dem Kaufbetrag und dem Nominalwert bis zum Zeitpunkt X (dem F&#228;lligkeitstermin der dokumentierten Forderung) dann den Zins dar.</p>
<blockquote><p>Beispiel:<br />
A verleiht an B 1000 Einheiten mit 5 Jahren Frist. A will aber schon nach einem Jahr an das Verliehene. Er bietet das Schulddokument an. C kauft es f&#252;r 800 und wartet die restlichen 4 Jahre. C erh&#228;lt dann die 1000 ex Dokument. Die 200 sind sein &quot;Zins&quot;.</p></blockquote>
<p>Dann machte man daraus ein Gesch&#228;ft - die &quot;Banker&quot; und Gesch&#228;ftsbanken waren geboren.</p>
<p>Diese Entwicklung ist in zahlreichen alten Tontafel-Urkunden aus Mesopotamien dokumentiert. N&#228;heres dazu k&#246;nnen Sie von Dr. Paul C. Martin erfahren.</p>
<p>Dieses historische Verst&#228;ndnis ist von elementarer Bedeutung, da hier klar wird, dass ein einstufiges Geldsystem auch in unserem jetzigen, endogenen Geldsystem vollkommen unm&#246;glich ist.</p>
<p>Gehen wir hypothetisch davon aus, dass ein einstufiges Geld existierte und de facto jeder ein Konto bei der Zentralbank (ZB) mit entsprechenden Forderungen an die ZB bes&#228;&#223;e, so liegt es auf der Hand, dass fr&#252;her oder sp&#228;ter jemand &#252;bersch&#252;ssige ZB-Guthaben verleihen und dar&#252;ber Dokumente verfassen wird. Schon ist das zweistufige Geldsystem entstanden.</p>
<p>So haben wir bereits heute ein dreistufiges Geldsystem, indem <em>&quot;Forderungen an die GB&quot;</em> verliehen und mit <em>&quot;elektronischem Geld&quot;</em> dokumentiert werden, zum Beispiel bei PayPal. Und sollte jemand auf die Idee kommen, PayPal-Guthaben zu verleihen und dies zu dokumentieren, sind wir beim vierstufigen System angekommen, usw. usf.</p>
<p>Jeder kann also jederzeit sein Eigentum be- und verleihen, insofern er einen Akzeptanten daf&#252;r findet. Das zeichnet Eigentum aus. Man kann es nun niemandem verbieten, daraus entstandene, entsprechende Forderungen zu dokumentieren. Daher ist ein einstufiges Geldsystem nicht nur utopisch, sondern illusorisch.</p>
<p>Ich gehe nun nicht davon aus, dass Sie das Eigentum abschaffen wollen und hoffe diesbez&#252;glich, dazu eine Antwort von Ihnen zu erhalten.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p><em>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Mario Schieschnek</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was ist Geld</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/was-ist-geld/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 21:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz und knapp: Geld ist eine dokumentierte Eigentumsforderung.
Ein Unterschied zwischen Geld und Kredit existiert aus meiner Sicht daher nur scheinbar. Ich werde versuchen, dies am Beispiel einer typischen Kreditvergabe zu erkl&#228;ren:
Unternehmer (U) geht zu einer Gesch&#228;ftsbank (GB) und m&#246;chte einen Kredit. Die GB pr&#252;ft die Bonit&#228;t des U, also dessen Eigentum und dessen zu erwartenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz und knapp: <strong>Geld ist eine dokumentierte Eigentumsforderung</strong>.</p>
<p>Ein Unterschied zwischen Geld und Kredit existiert aus meiner Sicht daher nur scheinbar. Ich werde versuchen, dies am Beispiel einer typischen Kreditvergabe zu erkl&#228;ren:</p>
<p>Unternehmer (<strong>U</strong>) geht zu einer Gesch&#228;ftsbank (<strong>GB</strong>) und m&#246;chte einen Kredit. Die GB pr&#252;ft die Bonit&#228;t des U, also dessen Eigentum und dessen zu erwartenden <em>Eigentumsforderungen</em> (Einkommen), die zu seinem k&#252;nftigen Eigentum zu z&#228;hlen sind.</p>
<p>Nach eingehender Eigentumshaftungspr&#252;fung gew&#228;hrt die GB den Kredit an den U. Damit bucht sie eine <font color="#00aa00"><em>&quot;Forderung gegen das Eigentum von U&quot;</em></font> mit F&#228;lligkeit zum Termin X in ihre Bilanz ein.</p>
<p>Normalerweise (zumindest theoretisch) reicht die GB nun entsprechend eigenes Eigentum an den U weiter, &#252;blicherweise <font color="#aa0000"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der ZB&quot;</em></font> (sprich <u>Zentralbankengeld</u> in Form von Bargeld). Der Einfachheit halber (und weil durch den Fortschritt der EDV &#252;berwiegend Zahlungen per <u>Gesch&#228;ftsbankguthaben</u> get&#228;tigt werden) - &#252;berl&#228;sst der U diese <font color="#aa0000"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der ZB&quot;</em></font> der GB und erh&#228;lt im Gegenzug eine <font color="#0000aa"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der GB&quot;</em></font>, sprich <u>Gesch&#228;ftsbankguthaben</u> (<strong>GBG</strong>) bei dieser Gesch&#228;ftsbank. Damit gew&#228;hrt der U der GB Kredit, was zun&#228;chst einer Forderung mit <u>unbefristeter</u> F&#228;lligkeit (jederzeit abrufbar) entspricht. Diese kann nat&#252;rlich auch in eine <u>befristete</u> Forderung gewandelt werden (Sparbuch usw.).</p>
<p>Eine heutige, angebliche <u>einfache</u> GB-Kreditvergabe entspricht demzufolge (mittlerweile) einer <u>doppelten</u> Kreditvergabe zwischen GB und dem Publikum.</p>
<p>Dies wird auch daran deutlich, da die GB dem U erst eigenes Eigentum (gemeinhin die <font color="#aa0000"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der ZB&quot;</em></font>) leiht und daf&#252;r Kreditzins verlangen kann und im Gegenzug der U diese der GB leiht und daf&#252;r wiederum einen Guthabenzins erh&#228;lt. </p>
<p>Ein Kredit ist demzufolge immer die Gew&#228;hrung einer <font color="#00aa00"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers&quot;</em></font> zugunsten des Kreditgebers. <strong>Und eben diese &quot;Forderungen&quot; sind Geld.</strong></p>
<p>Damit ist zun&#228;chst klar, dass prinzipiell jeder Geld per Kreditgew&#228;hrung schaffen kann.</p>
<p>Der generelle Unterschied besteht in der allgemeinen Akzeptanz anhand des jeweils vorhandenen <u>Vertrauens</u> in das Eigentum, auf das die jeweilige Forderung lautet. Das liegt haupts&#228;chlich an der fehlenden Information &#252;ber das Eigentum, dass die jeweilige Forderung &#252;berhaupt deckt - denn ohne diese Information kann keine eigene Bewertung vorgenommen werden! Desweiteren liegt es aber auch daran, dass nur <font color="#aa0000"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der ZB&quot;</em></font> als <u>steuerschuldbefreiend</u> gelten (sog. <em>gesetzliches Zahlungsmittel</em>, <strong>gZ</strong>). Jeder ist letztlich darauf angewiesen - oder auf entsprechende Forderungen gegen jemand, der wiederum gZ in seinem Eigentum h&#228;lt - also bspw. per Zession der Steuerschuld an die GB, indem man als Nichtbank seine Steuerschuld gegen&#252;ber dem Finanzamt per GB-&#220;berweisung tilgt.</p>
<p><u><strong>Fazit:</strong></u></p>
<p>Jeder kann anhand seines Eigentums Kredit und damit Geld schaffen. Die jeweils explizite H&#246;he des Geldbetrags h&#228;ngt einzig und allein von der <u>Bewertung des Eigentums</u> durch den Kreditgeber ab. Nach Kreditgew&#228;hr h&#228;lt der Kreditgeber ein Dokument in seiner Aktiva: die <font color="#00aa00"><em>&quot;Forderung gegen das Eigentum des Kreditnehmers&quot;</em></font>. Das ist Geld und nichts anderes.</p>
<p>Dadurch, dass <strong>Eigentum i.A.</strong> die Basis zur Ausreichung von <font color="#00aa00"><em>dokumentierten Forderungen</em></font> (Geld) darstellt und eben <strong>nicht</strong> nur bereits ausgestellte <font color="#aa0000"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der ZB&quot;</em></font> (sog. Geldbasis, ZBG, M0) oder <font color="#0000aa"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der GB&quot;</em></font> (GBG, M1 abzgl. M0), wird deutlich, dass Geld <strong>keine</strong> direkt steuerbare Gr&#246;&#223;e ist.</p>
<p>Nachtr&#228;glich m&#246;chte ich noch anmerken, dass es sich bei diesen <font color="#00aa00"><em>dokumentierten Forderungen</em></font> (Geld) aber grunds&#228;tzlich um <font color="#00aa00"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers <strong>i.A.</strong>&quot;</em></font> und eben <strong>nicht</strong> um <font color="#aa00aa"><em>&quot;Forderungen auf das Zentralbankguthaben des Kreditnehmers&quot;</em></font> o.&#228;., also eingeschr&#228;nkte Forderungen, handelt. Dies wird leider erst im Insolvenzfalle deutlich, da dann die ausgestellte Forderung in die Insolvenzmasse wirkt - und damit eben gegen das <u>gesamte Eigentum</u> des Schuldners. Das ist sehr gut bei sogenanntem &quot;Kreditausfall&quot; zu beobachten.</p>
<p><u>Ein einstufiges Geldsystem ist demnach widerspr&#252;chlich:</u></p>
<p>Da diese Forderungen Geld sind, bedeutet ein R&#252;ckfluss der in dem ausgestellten Dokument (der Forderung) festgeschriebenen ausgeliehenen G&#252;ter oder vorher entstandenen Forderungen (z.B. Bargeld) zum Kreditgeber, dass dieser dem jetzigen Einzahler dieser G&#252;ter/Forderungen seinerseits Kredit gew&#228;hrt und dieser dar&#252;ber wiederum ein Dokument h&#228;lt (im obigen Beispiel: Sichtguthaben bei der GB = GBG = <font color="#0000aa"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der GB&quot;</em></font> bei Wiedereinzahlung von Bargeld).</p>
<p>Damit sind ohne notwendige Erh&#246;hung der Geldbasis (der ausgeliehenen G&#252;ter oder Forderungen, was im jetzigen System dem Zentralbankengeld, <strong>ZBG</strong>, entspricht) weitere <font color="#00aa00"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum des vormaligen Kreditgebers (jetzt: zweiter Kreditnehmer)&quot;</em></font> entstanden.</p>
<p>Identisch verh&#228;lt es sich bei der heute vorhandenen dritten Stufe, wenn wir bspw. bei Paypal das Konto &#252;berziehen (Paypal gew&#228;hrt uns dann Kredit) und ein dritter (bei dem wir mit der &#220;berziehung eingekauft haben) entsprechendes Guthaben bei Paypal gutgeschrieben bekommt. N&#228;mlich <font color="#00aaaa"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum von Paypal&quot;</em></font> (elektronisches Geld, <strong>E-Geld</strong>), die &#252;blicherweise gerade in Gesch&#228;ftsbankguthaben lauten, da Paypal, soweit mir bekannt ist, kein Zentralbankkonto und wohl auch keine Briefe mit Bargeld verschickt.</p>
<p>Letztlich wird Paypal diese Forderungen an die GB zedieren und diese wird sie dann per &#220;berweisung und Clearing mit ZBG zahlen oder im g&#252;nstigsten Fall einfach nur intern umbuchen, falls das GB-Konto des Empf&#228;ngers bei derselben GB ist wie das GB-Konto von Paypal. Aber diese Prozesse sind ebenso nachrangig, wie jede andere durch das Publikum vorgenommene &#220;berweisung, die letztlich nur Forderungen an die GB zediert. Die GB ben&#246;tigen bekanntlich keine Volldeckung ausgereichter <font color="#0000aa"><em>&quot;Forderungen gegen das Eigentum der GB&quot;</em></font> in ZBG. So d&#252;rfte auch Paypal seinerseits keine Volldeckung in GBG ben&#246;tigen. Eine entsprechende Studie w&#252;rde hier wohl h&#246;chst Interessantes zutage f&#246;rdern.</p>
<p>Ich hoffe, dass man diese Erkl&#228;rung anhand des Gesch&#228;ftsbankenkredites gut nachvollziehen konnte.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e!</p>
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		<item>
		<title>Global Change 2009 - Ein Vorschlag zur L&#246;sung der Finanzkrise</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/global-change-2009-ein-vorschlag-zur-loesung-der-finanzkrise/</link>
		<comments>http://www.pax-aeterna.net/global-change-2009-ein-vorschlag-zur-loesung-der-finanzkrise/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 12:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Freiwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Lösungen]]></category>

		<category><![CDATA[Pax Aeterna]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[in Eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige haben vielleicht schon das kleine Logo in der rechten Spalte bemerkt. Es symbolisiert ein goldenes Zeitalter, dass durch die unsichtbare Hand der freien Marktwirtschaft eingeleitet wird. Es symbolisiert den Wandel, der nun vor uns liegt.
Dahinter steht ein jahrelanges Projekt, dass zum Einen das derzeitige Finanzsystem bis zur eigentlichen Ursache der jetzigen Krise und dar&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige haben vielleicht schon das kleine Logo in der rechten Spalte bemerkt. Es symbolisiert ein goldenes Zeitalter, dass durch die unsichtbare Hand der freien Marktwirtschaft eingeleitet wird. Es symbolisiert den Wandel, der nun vor uns liegt.</p>
<p>Dahinter steht ein jahrelanges Projekt, dass zum Einen das derzeitige Finanzsystem bis zur eigentlichen Ursache der jetzigen Krise und dar&#252;ber hinaus analysiert und m&#246;gliche L&#246;sungen herausgearbeitet hat.</p>
<p>Die Zeit dr&#228;ngt - und wir haben uns entschlossen, unser Konzept einer breiten &#214;ffentlichkeit in verst&#228;ndlicher Form zu pr&#228;sentieren. Dies erschien zun&#228;chst als ein Ding der Unm&#246;glichkeit, wo wir uns doch in internen Debatten so an die Fachbegriffe und Definitionen gew&#246;hnt hatten, mit der ein Au&#223;enstehender nicht allzuviel anzufangen wei&#223;. Also mussten Bilder her.</p>
<p>Ein Film. Das w&#228;re das Beste. Es wird zwar auch dann noch ein, zwei Fachbegriffe geben, die unklar sind, aber diese und das gesamte Konzept zur technischen Umsetzung der L&#246;sung werden wir textlich zus&#228;tzlich zur Verbildlichung niederschreiben - in m&#246;glichst verst&#228;ndlicher Form. Es gilt aber, eine Br&#252;cke zum Verst&#228;ndnis unseres Finanzsystems zu bilden und die Mauer zu brechen, die die Sicht auf die Ursache der Krise und ein Umdenken bisher verhindert hat.</p>
<p>Es hat, wie gesagt, etwas l&#228;nger gedauert, aber ein rundes Konzept braucht nunmal seine Zeit. Schaut euch also einfach unseren Film an. Es finden derzeit auch Auff&#252;hrungen auf dem G20 in London vor Ort statt!</p>
<p>Darin werden die scheinbar &#252;beraus komplexen wirtschaftlichen Zusammenh&#228;nge einfach und f&#252;r jedermann verst&#228;ndlich dargestellt. Hinzu kommt ein L&#246;sungsvorschlag f&#252;r die Rettung aus der Krise, f&#252;r die die etablierten Wirtschaftswissenschaften keine Erkl&#228;rung finden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wachstum</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/wachstum/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 20:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird stets gefordert, als L&#246;sung f&#252;r alles hergenommen und jedes Jahr neu prognostiziert: Wachstum!
Wieso eigentlich? Was ist das &#252;berhaupt, was da gefordert wird?
Wachstum ist die Verh&#228;ltnisbestimmung eines Bestandswertes im Vergleich zum Vorjahr.
Diese Definition gilt f&#252;r das Bestandswachstum. Es wird aber Wirtschaftswachstum gefordert!
Wirtschaftswachstum ist die Differenz zwischen der Leistung der Vorperiode zur jetzigen Periode.
Ein Wirtschaftswachstum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird stets gefordert, als L&#246;sung f&#252;r alles hergenommen und jedes Jahr neu prognostiziert: <strong>Wachstum</strong>!</p>
<p>Wieso eigentlich? Was ist das &#252;berhaupt, was da gefordert wird?</p>
<p><strong>Wachstum ist die Verh&#228;ltnisbestimmung eines Bestandswertes im Vergleich zum Vorjahr.</strong></p>
<p>Diese Definition gilt f&#252;r das Bestandswachstum. Es wird aber Wirtschaftswachstum gefordert!</p>
<p><strong>Wirtschaftswachstum ist die Differenz zwischen der Leistung der Vorperiode zur jetzigen Periode.</strong></p>
<p>Ein Wirtschaftswachstum von 2% bedeutet also, dass dieses Jahr insgesamt 2% mehr als im Vergleich zum Vorjahr produziert worden ist.</p>
<p>Wenn wir von einem gleichbleibenden Produkt ausgehen - sich also dessen Produktionswert durch technologischen Fortschritt nicht erh&#246;ht hat - dann hei&#223;t 2% Wachstum nichts anderes, als dass sich die Produktionsmenge um nunmehr 2% erh&#246;ht hat. Es handelt sich also um eine Produktionsmehrung.</p>
<p><u><strong>Beispiel Plastikstuhl:</strong></u></p>
<p>Die Haltbarkeit eines solchen Stuhls betr&#228;gt bspw. in etwa 3 Jahre.</p>
<p>Vor 3 Jahren wurden bspw. 1.000.000 Plastikst&#252;hle in Deutschland produziert und abgesetzt. </p>
<p>Bei einem Wachstum von 2% wurden vor 2 Jahren 1.020.000 Plastikst&#252;hle produziert und abgesetzt.</p>
<p>Voriges Jahr wurden dann 1.040.400 und dieses Jahr 1.061.208 St&#252;hle produziert und abgesetzt. Dieses Jahr mussten allerdings alle alten St&#252;hle entsorgt werden, wodurch sich nun diese Tabelle ergeben w&#252;rde:</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td bgcolor="#efeae0" width="40"><b>Jahr</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90" ><b>Produktion</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90"><b>Bestand</b></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>-3</td>
<td>1.000.000</td>
<td>1.000.000</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>-2</td>
<td>1.020.000</td>
<td>2.020.000</td>
<td>(+102,00%)</td>
</tr>
<tr>
<td>-1</td>
<td>1.040.400</td>
<td>3.060.400</td>
<td>(+51,50%)</td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>1.061.208</td>
<td>3.121.608</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+1</td>
<td>1.082.432</td>
<td>3.184.040</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+2</td>
<td>1.104.080</td>
<td>3.247.720</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+3</td>
<td>1.126.162</td>
<td>3.312.674</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
</table>
<p>Daraus geht nun hervor, dass das Wirtschaftswachstum nach kurzer Zeit mit dem Bestandswachstum korreliert, insofern sich beim Produkt selbst durch technologischen Fortschritt kein Wertzuwachs ergibt. Es m&#252;sste also immer mehr produziert und abgesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Falschaussagen</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/falschaussagen/</link>
		<comments>http://www.pax-aeterna.net/falschaussagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 14:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pax-aeterna.net/?p=2623</guid>
		<description><![CDATA[von Axel



Falsch

Richtig



&#160;




1.
Kundeneinlagen werden weiterverliehen.


Kundeneinlagen stammen aus Krediten.


2.
Sparen ist eine Voraussetzung f&#252;r Kreditvergaben.


Sparen ist Blockieren von Tilgungen.


3.
Die Notenbank hat die Bargeldmenge erh&#246;ht.

Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erh&#246;ht.



4.
Es wird wieder Geld in die M&#228;rkte gepumpt.

Notenbanken stellen fast alle angefragten Kredite zur Verf&#252;gung, die Basisgeldmenge erh&#246;ht sich.



5.
Es kann nicht mehr Geld aus einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Axel</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td width="20px"></td>
<td bgcolor="#ff0000" align="center"><strong>Falsch</strong></td>
<td width="20px"></td>
<td bgcolor="#00ff00" align="center"><strong>Richtig</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td bgcolor="ffaaaa" valign="top">&nbsp;</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">1.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Kundeneinlagen werden weiterverliehen.</p>
</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Kundeneinlagen stammen aus Krediten.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">2.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Sparen ist eine Voraussetzung f&#252;r Kreditvergaben.</p>
</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Sparen ist Blockieren von Tilgungen.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">3.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Die Notenbank hat die Bargeldmenge erh&#246;ht.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erh&#246;ht.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">4.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Es wird wieder Geld in die M&#228;rkte gepumpt.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Notenbanken stellen fast alle angefragten Kredite zur Verf&#252;gung, die Basisgeldmenge erh&#246;ht sich.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">5.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Es kann nicht mehr Geld aus einer Bank herauskommen, als hineingekommen ist.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Es kommt mehr Geld aus einer Bank heraus, als hineingekommen ist.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte...</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 21:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zuf&#228;lligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf:
Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte, w&#252;rde keiner mehr arbeiten.
So lautet ja bekannterma&#223;en die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man h&#228;tte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand w&#252;rde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld bes&#228;&#223;en und sich so keinem Arbeitszwang mehr zu unterwerfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuf&#228;lligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf:</p>
<blockquote><p>Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte, w&#252;rde keiner mehr arbeiten.</p></blockquote>
<p>So lautet ja bekannterma&#223;en die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man h&#228;tte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand w&#252;rde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld bes&#228;&#223;en und sich so keinem Arbeitszwang mehr zu unterwerfen h&#228;tten.</p>
<p>Das klingt erstmal ganz logisch. Doch auf den zweiten Blick ist es nichts mehr als eine hohle Phrase, um das bestehende System in irgendeiner Weise zu rechtfertigen.</p>
<p>Zum Einen wissen wir ja schonmal, dass nicht jeder 50 Milliarden haben kann (Guthaben und Schulden h&#228;ngen schlie&#223;lich unmittelbar zusammen). Also ist dieses Gedankenmodell in unserer Finanzordnung theoretisch schon v&#246;llig unm&#246;glich.</p>
<p>Desweiteren impliziert obige Aussage, dass nur einige 50 Milliarden haben d&#252;rften, aber eben nicht alle. So w&#252;rde das System weiter funktionieren. Wie wir aber auf Grund der gerade gemachten Feststellung erkennen sollten, ist dies ein Trugschluss.</p>
<p>Desweiteren wissen wir auch, dass sich in einem derartigen Falle die Massenkaufkraft schlagartig erh&#246;hen w&#252;rde und sich das nat&#252;rlich unmittelbar in den Preisen niederschl&#228;gt. Wir kennen diese Entwicklung als (Hyper-)Inflation.</p>
<p>Dies bedeutet also nichts anderes, als dass prinzipiell Hartz4 nun bei 50 Milliarden festgesetzt worden sei und demnach die Mieten in M&#252;nchen auf etwa 250 Milliarden ansteigen d&#252;rften. Selbstverst&#228;ndlich hinkt dieser Vergleich. Er macht aber hoffentlich klar, wie weit es mit einer solch haneb&#252;chenen Stammtischargumentation her ist.</p>
<p>Die These, dass niemand mehr arbeiten w&#252;rde, wenn alle in der <em>gleichen</em> Ausgangssituation w&#228;ren, ist folglich absolut nicht haltbar.</p>
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		<title>Blick zur&#252;ck: Horst Seehofer betreffend Positivliste</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 20:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Positivliste war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.
Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpr&#228;sident, sowie Vorsitzender der CSU Horst Seehofer &#228;u&#223;ert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bez&#252;glich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DCy1D1HGeeA&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DCy1D1HGeeA&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Positivliste_f&#252;r_Arzneimittel">Positivliste</a> war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.</p>
<p>Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpr&#228;sident, sowie Vorsitzender der CSU <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Seehofer">Horst Seehofer</a> &#228;u&#223;ert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bez&#252;glich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Israels Politik und der Antisemitismus</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/israels-politik-und-der-antisemitismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 21:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Angesicht der erneuten Krisensituation - nein, nennen wir es doch schlicht Krieg, der im Nahen Osten stattfindet und die altbekannten Teilnehmer zu Felde f&#252;hrt - keimen erneut Diskussionen &#252;ber die israelische Au&#223;enpolitik (oder darf man das zynischerweise gar als Innenpolitik bezeichnen?) auf. Da ist es schon zwingend logisch, dass da der ein oder andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Angesicht der erneuten <s>Krisensituation</s> - nein, nennen wir es doch schlicht Krieg, der im Nahen Osten stattfindet und die altbekannten Teilnehmer zu Felde f&#252;hrt - keimen erneut Diskussionen &#252;ber die israelische Au&#223;enpolitik (oder darf man das zynischerweise gar als Innenpolitik bezeichnen?) auf. Da ist es schon zwingend logisch, dass da der ein oder andere Kritiker sofort mit der Antisemitismuskeule eins &#252;bergebraten bekommt. Dieser regelm&#228;&#223;ig wiederkehrenden Argumentationsbremse m&#246;chte ich hier mal kurz auf den Grund gehen.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal steht doch die Frage im Raum, ob man &#252;berhaupt die Politik Israels von der j&#252;dischen Religion getrennt betrachten kann. Die geschichtliche Entwicklung verneint diese Frage komplett, denn Israel wurde genau aus dem Gedanken <em>zwangsgegr&#252;ndet</em>, einen Judenstaat zu schaffen (siehe insb. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Hess">Moses Hess</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Herzl">Theodor Herzl</a>).</p>
<p>Dieser j&#252;dische Nationalismus nennt sich nun Zionismus. Demzufolge w&#228;re auch jegliche Kritik an dieser jetzigen j&#252;dischen Nation zun&#228;chst mal h&#246;chstens als <em>antizionistisch</em> zu bezeichnen und keineswegs als <em>antisemitisch</em>. Denn es geht eben keineswegs um eine pauschale Ablehnung der Juden, sondern um eine ablehnende Haltung gegen&#252;ber der Politik des j&#252;dischen Staates bzw. des Staates selbst.</p>
<p>Jene, die hier schon nicht zu differenzieren wissen, sollten sich einfach mal vorstellen, inwiefern eine antiamerikanische oder antideutsche Haltung als antichristlich einzustufen w&#228;re. Genau, &#252;berhaupt nicht. Derlei Behauptungen sind schlicht strunzhohler Bockmist und dienen zumeist dem argumentationsbefreitem Abw&#252;rgen eines diskussionsw&#252;rdigen Streitpunktes oder gar der kompletten Diskussion selbst.</p>
<p><strong>Wer Shoa sagt, muss auch Nakba sagen.</strong></p>
<p>Keineswegs schwebt mir hier eine Aufwiegung der jeweiligen Opfer vor, sondern die Auseinandersetzung mit der humanistischen Entwicklung eines Staates, der aus dem Becken unmenschlicher Gewalttaten entsprang.</p>
<p>Die Shoa selbst stellt eben ein weiteres Problem dar, da sie mittlerweile zur Holocaust-Industrie avanciert wurde und zu berechtigten Kommentaren wie diesen f&#252;hrt:</p>
<blockquote><p>Quelle: <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/459/das-hassliche-gesicht-israels#comment-32738">spiegelfechter.com</a></p>
<p>Freibrief durch Holocaust.</p></blockquote>
<p>Derlei Bemerkungen weisen nat&#252;rlich auch provokant auf die anhaltende Unt&#228;tigkeit der westlichen Staaten hin.</p>
<p>In Amerika verhindert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Israel_Public_Affairs_Committee">AIPAC</a> &#038; Co. sehr <a href="http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/bush-hails-israelis-as-lsquochosen-peoplersquo-but-ignores-palestinians-on-lsquocatastrophersquo-day-829319.html">erfolgreich</a> eine rationale und humane &#196;nderung der Au&#223;enpolitik. Und vor allem die amerikanische Re-Education in Deutschland tat letztlich mit der wiederholten merkelschen Solidarit&#228;t ihr &#220;briges. Welche Vorteile Deutschland auch immer aus einer menschenrechtsverletzenden Politik im Nahen Osten entst&#252;nden. Vielleicht denkt Merkel ja an die deutschen Waffenexporte?</p>
<p><strong>Die Endl&#246;sung</strong></p>
<p>Zuviel Sarkasmus? Nicht in Anbetracht der nichtsbringenden weltweiten dialektischen Auseinandersetzung mit diesem Thema. </p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ist die Vertreibung der Pal&#228;stinenser aus ihrer Heimat und die dortige Gr&#252;ndung Israels schlecht vermittelbar gewesen. Und zwar dergestalt, wie wenn jemand beschlie&#223;en w&#252;rde, in ihre Wohnung Daniel K&#252;blb&#246;ck zu setzen und sie nach und nach im Keller einzusperren, weil sie dies nat&#252;rlich nicht mit frenetischem Beifall begr&#252;&#223;t haben. Frechheit aber auch!</p>
<p>Es geht doch in erster Linie um menschenw&#252;rdiges Zusammenleben. So sind es die Regierungen Israels, Amerikas und auch die unsere, die diesen Krieg mit wirtschaftlichen Sanktionen und Waffen- oder Geldlieferungen forcieren. Ob dahinter einfach nur Rache, die Gier nach Geld, oder gar fundamentalistisch-gro&#223;zionistische Bestrebungen stecken, ist doch vollkommen zweitrangig.</p>
<p>Es gilt nun die Situation durch Aufhebung wirtschaftlicher Sanktionen zu entsch&#228;rfen und Hilfsg&#252;ter statt Waffen zu entsenden, denn kein gesunder Mensch will Krieg. Doch machen wir uns keine Hoffnung, denn genau das wird nicht nur wegen der anstehenden israelischen Wahlen nicht passieren.</p>
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		<title>Zitat der Woche</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Freiwirtschaft]]></category>

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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: initiativevernunft.twoday.net
initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einf&#252;hren? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbr&#252;chen eigentlich sehr zuverl&#228;ssig...
Mein Auto explodiert alle zwei Wochen, sonst funktioniert es &#34;eigentlich sehr zuverl&#228;ssig&#34;.
Vielen Dank an Sammelleidenschaft!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Quelle: <a href="http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/" target="_blank">initiativevernunft.twoday.net</a></p>
<p>initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einf&#252;hren? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbr&#252;chen eigentlich sehr zuverl&#228;ssig...</p></blockquote>
<p><em>Mein Auto explodiert alle zwei Wochen, sonst funktioniert es &quot;eigentlich sehr zuverl&#228;ssig&quot;.</em></p>
<p>Vielen Dank an Sammelleidenschaft!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wer bekommt die Schuldzinsen?</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/wer-bekommt-die-schuldzinsen/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 21:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erkl&#228;rt von Georg Schramm. Die Forderungen der Verm&#246;gensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der sp&#228;teren Generationen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k5UiqW2299E&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k5UiqW2299E&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erkl&#228;rt von Georg Schramm. Die Forderungen der Verm&#246;gensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der sp&#228;teren Generationen!</p>
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